Hunderucksack – Informationen und Vergleiche

Ein Hunderucksack… Klingt erst mal komisch 🙂

Zumal es zwei Arten von Rucksäcken gibt, die man meinen könnte. Zum einen den Hunderucksack, in dem ihr euren kleinen Freund tragt und den, mit dem der Vierbeiner einen eigenen Rucksack umgeschnallt bekommt.

Wir schauen uns hier beide Varianten an:

Rucksack, um deinen Hund zu tragen

Wenn man so darüber nachdenkt, gibt es in der Tat einige Anwendungsfälle, wo sowas wirklich sinnvoll sein kann. Wenn man zum Beispiel mit dem Mountainbike unterwegs ist und keinen Fahrradkorb für den kleinen Vierbeiner hat, macht ein Rucksack plötzlich Sinn.

Neben dem Mountainbike gibt es weitere Szenarien, wo ein Hunderucksack extrem hilfreich sein kann:

  • Skaten
  • Roller- oder Motorradfahren (bitte auf die Geschwindigkeit achten!)
  • Wandern
  • Der Weg zum Tierarzt
  • Treppen rauf / runter
  • Fahrt mit S- oder U-Bahn (das Tier benötigt in einem „Transportbehältnis“ keine Fahrkarte)
  • Bummeln im Einkaufszentrum

Der Hunderucksack kommt also immer dann zum Einsatz, wenn man länger unterwegs ist und nicht weiß, ob der eigene Vierbeiner (gerade junge und kleine Hunde) die lange Strecke durchhält. Und wenn er sich ein wenig erholt hat, läuft er wieder alleine. Dabei besteht der größte Vorteil logischerweise darin, dass Du deine Hände die ganze Zeit frei hast.

Vorteile eines Hunderucksack
* geringes Eigengewicht
* Wandern, ohne das Tier zu belasten
* Futter und Wasser kann ebenfalls verstaut werden
* Einfacher Transport zum Tierarzt
* Lange Strecken auch mit kleinem Vierbeiner hinter sich bringen

Worauf sollte man beim Hunderucksack achten?

Hunderucksack DoggyDolly

Wenn dein Tier ein wenig schwerer (10-12 Kilogramm) ist, solltest du beim Rucksack darauf achten, dass er zusätzlich einen Brustgurt hat. Damit verteilt sich die Last bei dir besser und Du hast nicht eine zu hohe, einseitige Belastung.

Ist dein Hund schwerer als 10-12 Kilo, würde ich dir von dem Hunderucksack abraten. Nicht weil der Rucksack nicht damit klar kommt, sondern weil die Belastung für deinen Rücken auf Dauer zu stark ist. Du solltest dann eher auf eine Hundetragetasche oder noch besser auf einen Hundetrolley setzen.

Gehört dein Vierbeiner auch zu denen, die Neuerungen gegenüber skeptisch sind und Zeit brauchen, diese anzunehmen? Dann zwing es ihm nicht auf, sondern gib ihm die Zeit, sich an den Hunderucksack zu gewöhnen. „Zwingst“ Du ihn das erste mal in den Rucksack, obwohl er es nicht kennt und sich noch total frisch fühlt, wird er eine Abwehrhaltung entwickeln.

Warte mit der ersten Benutzung also, bis dein Tier müde, erschöpft oder schwach ist. Er wird dann sofort merken, wie angenehm der Rucksack ist und Du solltest zukünftig keine Probleme haben.

Hunderucksack Vergleich

Die aktuell am besten bewerteten Rucksäcke bei Amazon sind von Trixie, Karlie und Doggydolly und liegen preislich bei etwa 40€-80€. Viel günstiger sollte ein Hunderucksack auch nicht sein, da sich sonst hier schnell die Nähte lösen oder sie schlicht unbequem für den Hund und deinen Rücken sind.

Die besten Hunderucksäcke

* am 22.01.2017 um 12:46 Uhr aktualisiert

* am 22.01.2017 um 12:46 Uhr aktualisiert

* am 22.01.2017 um 12:46 Uhr aktualisiert

Rucksack für den Hund

Bei dieser Art von Hunderucksack geht es nicht darum, dass Du deinen Vierbeiner trägst, sondern dass er selber ein paar Dinge trägt. Hier geht es natürlich speziell um leichte Dinge, wie Futter oder Wasser. Aber auch um Spielzeug oder Zubehör, wenn man auf einem Spaziergang ist oder Fahrrad fährt.

Vorteile eines Rucksacks für Hunde
* geringes Eigengewicht
* Der Hund trägt sein Futter selber
* Spielzeug für unterwegs einfach verstaut

Worauf sollte man beim Rucksack für den Hund achten?

Hunderucksack Ruffwear

Bei dem Rucksack für den Hund ist wichtig, dass er gut gepolstert ist und so ein bequemer Tragekomfort für dein Tier entsteht. Nichts ist schlimmer, als wenn der Rucksack die ganze Zeit scheuert. Das tut ihm nur weh und wird die Akzeptanz natürlich nicht steigern.

Dann achtet darauf, dass er wasserfest ist und sich gut reinigen lässt, am Besten ist auch der Reißverschluss wasserdicht.
Da jedes Tier anders ist (sowohl die Größe, als auch das Gewicht), lässt sich idealerweise die Unterkonstruktion von dem Rucksack verstellen, um für Stabilität und eine Gewichtsverteilung zu sorgen.

Um den Vierbeiner bei schlechten Lichtverhältnissen besser sehen zu können, sollte der Rucksack über einen Reflexstreifen verfügen. Gut ist immer auch ein Griff an der Oberseite, um deinem Freund bei schwierigem Gelände zu helfen und ihn anheben zu können.

Und natürlich das wichtigste bei einem solchen Hunderucksack: Die richtige Größe! Bei einem Hunderucksack wird in der Regel der mögliche Brustumfang angegeben. Diesen misst Du an der breitesten Stelle vom Brustkorb hintern den Vorderbeinen.

Die besten Rucksäcke für den Hund

* am 22.01.2017 um 12:46 Uhr aktualisiert

* am 22.01.2017 um 12:46 Uhr aktualisiert

* am 5.02.2017 um 14:48 Uhr aktualisiert

Rucksack für den Hund – Vergleich

Die aktuell am besten bewerteten Rucksäcke bei Amazon sind von Ruffwear und liegen preislich bei etwa 80€-150€. Viel günstiger als 80€ sollte ein Hunderucksack aber auch nicht sein, da sich sonst auch hier schnell die Nähte lösen, wenn dein Tier mal ins Laufen kommt. Passiert das auf einer längeren Wanderung, ist die Laune logischerweise im Keller. Deshalb würde ich von Rucksäcken für 10-30€ unbedingt abraten, da kauft Ihr (mindestens) zwei mal, dennoch haben wir euch natürlich eine günstige Alternative mit guten Bewertungen rausgesucht.